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Akupunktur

 


 

Heilen durch Nadelstiche

Die Akupunktur zählt zu den ältesten heute noch gebräuchlichen Therapieverfahren überhaupt. Bereits vor über 3.000 Jahren wurden Menschen durch Stiche in und durch die Haut behandelt. Die Art der Behandlung gab der Therapie ihren Namen. Er setzt sich aus dem lateinischen Bezeichnungen für Nadel (acus) und Stechen (punctura) zusammen. In Deutschland wird diese Behandlungsmethode, die von der Schulmedizin lange Zeit belächelt oder verteufelt wurde, seit Jahrzehnten von Heilpraktikern durchgeführt. Erst in den letzten Jahren erklärten sich Teile der Ärzteschaft bereit, dieses Heilverfahren, mit dem Milliarden von Menschen behandelt worden sind, vorsichtig anzuerkennen. Dies mag seinen Grund darin haben, daß die chinesische Heilkunde, ähnlich wie fast alle natürlichen Heilweisen, nicht nur das erkrankte Organ symptomatisch behandelt, sondern auf die Behandlung der Ursachen zielt.

 

Was geschieht bei einer Akupunktur ?

Wir alle kennen verschiedene Gefäße und Bahnen in unserem Körper, die zu verschiedenen Versorgungssystemen gehören. Es gibt ein Venensystem, ein arterielles System, Lymph- und Nervenbahnen. Die Chinesen glauben, daß auch die Lebensenergie, die sie „Chi" nennen, in fest umrissenen Bahnen, den Akupunkturmeridianen verläuft. Eine für unsere europäische Welt etwas seltsame Vorstellung. Tatsache ist aber, daß man auf diesen Bahnen, an bestimmten Stellen, veränderte Hautwiderstände messen kann. Diese Stellen entsprechen exakt den Akupunkturpunkten, wie die chinesische Medizin sie seit langer Zeit kennt. Nadelt man nun bestimmte Punkte mit einer ganz speziellen Technik, so wird die Energie des Menschen (so die Vorstellung der Chinesen) wieder ungestört fließen können. Yin und Yang, die beiden gegensätzlichen Energieformen sind wieder im Einklang.

Auf diese Weise wird der erkrankte Organismus wieder ins Gleichgewicht gebracht, Krankheiten können ausheilen, die komplizierte Einheit aus Körper, Seele und Geist kann ihr Gleichgewicht wieder herstellen.

 

Eine Sonderform: Die Ohrakupunktur

 

Eine besonders wirkungsvolle Art der Akupunktur ist die Ohrakupunktur. Wir wissen heute, daß es an mehreren Stellen des menschlichen Körpers Reflexzonen gibt, über die man auf den gesamten Organismus Einfluß nehmen kann. Denken Sie nur an die Fußreflexzonen, die ja weithin bekannt sind, oder an die Hautareale auf dem Rücken, die sogenannten „Head'schen Zonen". Auch das Ohr eignet sich hervorragend dazu, per Nadelstich eine Wirkung im Gesamtorganismus hervorzurufen. Viele Akupunkteure ziehen diese Form der herkömmlichen Behandlung vor, da sie zum einen für den Patienten am wenigsten unangenehm ist und zum anderen eine größtmögliche Wirkung entfalten kann.

 

Wie wird die Akupunktur durchgeführt ?

Zunächst dürfen Sie es sich auf einer Liege oder einem Sessel bequem machen. Anschließend werden Ihnen, je nach Indikation, mehrere Nadeln ins Ohr oder an bestimmte Stellen des Körpers gesetzt. Diese Nadeln müssen zwischen 20 und 40 Minuten dort verbleiben. Häufig läßt man, damit Sie nicht durch die Geräusche des normalen Praxisalltages abgelenkt werden, leise Entspannungsmusik im Hintergrund laufen. Der Raum, in dem Sie liegen, wird leicht abgedunkelt und es wäre schön, wenn Sie während der Behandlungszeit die Augen schließen würden und versuchen zu entspannen. Sie werden sehen, es gelingt Ihnen leichter als Sie zunächst vielleicht glauben. Nach Ablauf der Therapiezeit werden die Nadeln entfernt und Sie können die Praxis verlassen. Einige Menschen fühlen sich zunächst etwas müde und müssen sich nach der Behandlung erst etwas recken und strecken; übereinstimmend wird mir aber berichtet, man habe sich für den Rest des Tages frisch und leistungsfähig gefühlt.

 

Ist die Behandlung schmerzhaft ?

In der Regel ist die Ohrakupunktur fast völlig schmerzlos. Man spürt einen ganz kleinen Einstich, aber nachfolgend keine weiteren Schmerzen. Daher kann man auch Kinder akupunktieren.

 

Beim Einstich in bestimmte Akupunkturpunkte am restlichen Körper werden mitunter leichte Schmerzen erzeugt, die abhängig sind von der Verfassung des Patienten, von der Stichtechnik und von der Lage des Akupunkturpunktes. Deutliches Schmerzempfinden ist aber eher die Ausnahme und kommt nur äußerst selten vor.

 

Gibt es Risiken und Nebenwirkungen ?

Es werden ausschließlich Nadeln benutzt, die entweder nur einmal verwendet werden, oder nach den gesetzlichen Kriterien sterilisiert werden. Eine Infektionsgefahr - das größte potentielle Risiko - besteht somit nicht.

 

Wie oft wird die Behandlung durchgeführt ?

Die Häufigkeit der Behandlung ist abhängig von der Art der Erkrankung. Entscheidend ist auch, ob es sich um akute oder chronische Beschwerden handelt. In der Regel umfasst eine Behandlungsserie etwa 10 Sitzungen. Bei chronischen Erkrankungen kann eine Wiederholung notwendig sein.

 

 

 
Naturheilpraxis Sandra Sauer-Becker
info@sandra-sauer-becker.de